Meine Erfahrungen mit Malaria Nosoden in Afrika

Ein Erfahrungsbericht

Als Mitbegründer einer kleinen Hilfsorganisation, Boma Development Project, einer reinen Hilfsorganisation für das Land, Sierra Leone in West Afrika, fahre ich regelmäßig dort hin, um kranke Menschen, besonders Kinder, medikamentös zu versorgen.

 

Da dieses Land in Malaria endemischem Gebiet liegt, muss jeder Reisende die Prophylaxe durchführen. Ich habe oft Proguanil und Chloroquin Tableteen eingenommen. Trotzdem habe ich manchmal Malaria gehabt und musste einige Tage im Bett bleiben. Andere Medikamente habe ich nicht probiert, wegen der Nebenwirkungen.

 

Bei meinen Besuchen im Jahr 1999, 2001 und 2003, nahm ich hier in Deutschland einmal 5 Globuli Malaria Nosoden C200 ein. Zum ersten mal war es im Juli und August (in der Regenzeit) und es waren in dieser Zeit viele Mücken aktiv.

 

(Malaria Nosoden ist ein homöopathisches Mittel, das nicht in Deutschland zu beziehen ist.)

 

Als ich 1999 ankam, teilte ich jedem, der im Haus meiner Schwester wohnte, insgesamt 60 Männer, Frauen und Kindern diese Globuli aus. Die meisten waren Verwandte, die aus ihren Dörfern von den Rebellen vertrieben und nach Freetown gekommen waren. Hier herrschte Rebellenkrieg und es war sehr gefährlich außerhalb der Hauptstadt zu wohnen.

 

Ich entschloss mich, einen Selbstversuch durchzuführen:

 

In der Nacht, öffnete ich alle Fenster, klappte mein Moskitonetz hoch und wartete auf die Mücken. Es war sehr dunkel und das ganze Haus war im Schlaf. Ich lag da ohne Decke und beobachtete wie die Mücken im Zimmer umher flogen. In den ersten 3 Nächten, trauten sie sich nicht, mich zu stechen.

 

Sie kreisten um mich herum,  als ob ich einen Duft ausströmen würde, jedoch stachen sie mich nicht.

 

Die nächsten 3 Nächte waren noch interessanter. Die Mücken flogen ins Zimmer, saßen kurz auf mir und flogen wieder weg. Das heißt, ich wurde in der ersten Woche nicht gestochen, so weit ich mich daran erinnern kann.

 

In den beiden verbliebenen Wochen haben sie mich richtig gebissen. Am Morgen, sah ich sie voller Blut an der Wand und dem Netz hängen.

 

Jeden Morgen fragte ich meine Schwester, ob irgendwelche Mitbewohner Fieber bekommen hätten. Von den 60 Männern, Frauen und Kindern waren nur 2 ältere Männer und ein Säugling an hochfieberhaften Infekt erkrankt. Bei zwei Personen wurden Malaria Plasmodien im Blut nachgewiesen, bei dem Säugling war die Ursache nicht bekannt. Vor diesem Versuch waren in jeder Woche mehrere im Haus an Malaria erkrankt und meine Schwester musste für die Behandlung aufkommen welches für sie eine deutliche finanzielle Belastung darstellte.

 

Ich wurde nicht krank, auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich kein Fieber gehabt.

 

Mein zweiter und dritter Besuch verlief ebenfalls ohne jeglichen fieberhaften Infekt. Jetzt ist der Krieg vorbei, die Verwandten sind wieder in ihre Dörfer zurückgekehrt und wir haben keine Kontrolle mehr über ihr Ergehen. Aber ich habe meine Schwester beraten : die 15 Personen, die noch im Haus geblieben sind, weiter mit Nosoden prophylaktisch zu behandeln. Das funktioniert tatsächlich.


In 2000 lernte ich in Tansania einen Missionar kennen. Die Familie lebt seit  über 20 Jahren in Ost Afrika und dieser deutsche Missionar hatte mehrmals im Jahr Malaria gehabt. Einmal musste er selbst hier mehrere Monate in einer Klinik behandelt werden, da er eine Psychose bekommen hatte, nachdem er eines der bekanntesten Malaria Medikamente eingenommen hatte.

 

Ich empfahl ihm meine Malaria-Nosoden, denn er war psychisch angeschlagen und traute keinen  gewöhnlichen Medikamenten mehr. Seitdem er die Nosoden der Familie gibt, ist keiner mehr krank geworden.

 

 

Dr. med. Jacob Minah 

Diplom Homöopath